Herbsttour Elsass

Wir haben die (deutschen) Feiertage 31.10/1.11. nochmal genutzt für eine kleine Flucht vor dem Sturm und schlechtem Wetter im Süden und sind nach Westen, genauer ins Elsass, gefahren.

N

achdem wir zwischen Kehl und Strassburg den Rhein überquert haben, sind wir in den Vogesen zuerst über eine enge, abenteuerliche Waldstraße (Domaine de Forrestiere) nach Albe/Ville gefahren. Leider haben wir dort keinen ruhigen Stellplatz gefunden, sodass wir weiter nach Breitenau gefahren sind. Am Ortsende dann ein kleiner Wanderparkplatz, wie für uns gemacht. Sonntag dann bei leichtem Nieselregen eine tolle Wanderung Richtung Frankenbourg/Col de Fouchy gemacht. Abends hat es dann aufgehört zu regnen und der Himmel war blau.

Am nächsten Morgen sind wir aufgebrochen Richtung Lac de Pierre-Percee. Durchs „Sauthal“ zurück zur Elsässischen Weinstraße (Mittelbergheim, Andlau); die „Wohnmobilberge“ waren im Morgenlicht mal wieder Eisberge…;-).

Auf der Route bot sich der fantastische Ausblick vom Odilienberg (Mont St. Odile) über die Rheinebene an. Die Abfahrt Richtung Ottrott ist unseren kleinen Wohnmobilen (<3,5t) vorbehalten…

Nach einem Einkaufszwischenstopp in Obernai (Käsetheken in französischen Supermärkten…ein Traum!) sind wir dann über den Col de Donon an den künstlichen Stausee Lac de Pierre-Percee gefahren und haben gleich einen tollen Stellplatz (Wanderparkplatz) unweit der Staumauer gefunden.

Dort sind wir dann 2 Nächte völlig unbehelligt gestanden und haben am Tag eine Wanderung am Ufer des Sees entlang nach Pierre-Percee (knapp 100 Einwohner, ca. 2km vom Platz entfernt) gemacht. Natürlich mussten wir auch auf die Ruine der Burg (Chateau de Salm, Burg Langenstein) hoch, wo wir einen traumhaften Ausblick auf den Stausee hatten.

Am letzten Tag war der See in morgentlichem Nebel eingehüllt und wir sind wieder nach Norden Richtung Heimat aufgebrochen. Kurz vor der Schnellstraße (N4) sind wir in Blamont noch auf einen alten Friedhof gestoßen (passend zum Feiertag Allerheiligen) mit beeindruckenden Grabstellen, teilweise älter als 200 Jahre…