Kurzurlaub im Elsass

Kaysersberg

Es zog uns über den Nationalfeiertag (Kurzurlaub) mal wieder ins Elsass; im Herbst ist es dort ja wunderschön und nicht so überlaufen…

Stellplatz Kaysersberg

Am. 3 Oktober sind wir zunächst nach Kaysersberg gefahren; dort gibt es einen großen Wohnmobilstellplatz vor den Mauern der Stadt.

Am Automat haben wir 16 Euro für einen Tag bezahlt (ist halt Touri-Gegend) und uns die Stadt angesehen; abends schön Essen gegangen und hervorragend im Wohnmobil geschlafen.

Am nächsten Tag zog es uns dann weiter an der Weinstraße nach Ribeauville, wo wir schon öfter durch die malerische Altstadt gebummelt sind. Auf dem stadtnahen Parkplatz sind zwar Wohnmobile nicht erlaubt, wir haben uns trotzdem für 2 Stunden hingestellt und einen Parkschein gelöst.

Ribeauville

Dann noch einen Besuch im nahegelegenen Storchenpark absolviert; leider waren fast keine Störche mehr da.

Parkplatz Storchenpark

Auch der Parkplatz war ziemlich ausgestorben; ein Schild hat uns vom Plan, dort zu übernachten, aber schnell wieder abgebracht.

Also sind wir weiter ins Land reingefahren, an „unseren“ See: Lac der Pierre Percee. Unser Stellplatz „Cote 420“ wie immer frei; ein Wanderparkplatz im Wald etwa 100m vom Wasser entfernt.

Stellplatz Pierre Percee

Am nächsten Tag sind wir dann zur Burgruine Pierre Percee gelaufen, etwa 1,5h gemütlich am See entlang. Oben mit herrlicher Aussicht über den See Brotzeit gemacht und wieder zurück zum Wohnmobil.

Pierre Percee

Ich bin dann am Nachmittag noch in die andere Richtung zur Staumauer gelaufen und war erstaunt, wie wenig Wasser der See führt. Er ist ja künstlich angelegt, um als Notreserve für das Kernkraftwerk Cattenom Kühlwasser bereitzustellen. Ob das derzeit ausreicht?

Am nächsten Tag gings auch wieder zurück; 930km, 130 Euro Diesel und 100 Euro Essen/Trinken und 16 Euro für 3 Übernachtungen waren den Kurzurlaub allemal wert.

Niedrigwasser am Pierre Percee